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Über ULe

Forschung • abgeschlossene Projekte


Das Universitätsprojekt Lehrevaluation versteht seine Aufgabe darin, neben der praktischen Umsetzung von Evaluationsvorhaben auch wissenschaftliche Untersuchungen und Forschungsprojekte zu begleiten und durchzuführen. Nachfolgend sind einige der Studien und ausgewählte Publikationen aufgeführt.

Qualitätsmanagement der Lehre
Ein wichtiges Anliegen der Lehrevaluation liegt darin, nicht nur Daten und Zahlen über die Qualität von Lehrleistungen zu erbringen, sondern darüber hinaus Prozesse anzustoßen, die eine kontinuierliche Verbesserung der Lehre erreichen helfen. Dies betrifft sowohl die individuelle Ebene (Dozentenverhalten, Veranstaltungskonzepte) als auch die Ebene von Fächern und Studiengängen (lehrbezogenes Qualitätsmanagement, Akkreditierung). Das Universitätsprojekt Lehrevaluation leistet konzeptionelle Beiträge in diesem Bereich und führt Studien durch, in denen die Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen Informationen über die Qualität der Lehre einerseits und Maßnahmen zur Optimierung andererseits näher untersucht werden.

Schmidt, B. & Loßnitzer, T. (2007). Konzepte für ein fachinternes Qualitätsmanagement der Lehre - Das Modell des Universitätsprojekts Lehrevaluation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Qualität in der Wissenschaft, 1 (2), 44-50.

Modellprojekt "Kompetenzentwicklung für HochschulmitarbeiterInnen in Forschung und Lehre"
Mit dem Innovationsfonds "Campus Thüringen" fördert der Freistaat Thüringen seit 2003 innovative Projekte an den neun Thüringer Hochschulen, die zur Weiterentwicklung der Lehr- und Studiensituation und zur Nachwuchsförderung beitragen. Seit dem Jahr 2004 werden einzelne Vorhaben des Universitätsprojekts Lehrevaluation wiederholt aus Mitteln des Innovationsfonds gefördert.

Die Ergebnisse des bislang vom Innovationsfonds "Campus Thüringen" geförderten "Thüringer Hochschulverbunds Lehrevaluation" stehen allen Thüringer Hochschulen zur Verfügung. So wurde das Konzept zur Durchführung von Absolventenbefragungen zur Grundlage einer von den vier Fachhochschulen geplanten Befragung ihrer ehemaligen Studierenden. Das Modul zur Durchführung von Online-Befragungen steht für alle Hochschulen als Ergänzung zu den bislang primär eingesetzten papierhaften Befragungsformen bereit. An den durchgeführten Netzwerktreffen der Evaluationsstellen nahmen MitarbeiterInnen aus den Evaluationsstellen der Thüringer Hochschulen in Nordhausen, Schmalkalden, Weimar, Ilmenau, Erfurt und Jena teil. Für das Jahr 2006 wurde ein Kooperationsvorhaben mit unserem Partnerprojekt Universitätsprojekt Qualitätsentwicklung der Lehre (heute: Servicestelle LehreLernen) konzipiert, in dessen Zentrum ein Modellprojekt zur Kompetenzentwicklung junger HochschulmitarbeiterInnen in Forschung und/oder Lehre steht.

Im Jahr 2006 wird erstmals ein Kooperationsvorhaben mit dem Partnerprojekt Universitätsprojekt Qualitätsentwicklung der Lehre (heute: Servicestelle LehreLernen) unterstützt. Mit dieser Kooperation gehen eine Erweiterung des ursprünglichen Projektansatzes "Thüringer Hochschulverbund Lehrevaluation" und eine neue Schwerpunktsetzung auf Angebote zur Kompetenzentwicklung am "Arbeitsplatz Hochschule" einher.


Modellprojekt Kompetenzentwicklung

Nur ein Bruchteil der jungen MitarbeiterInnen in Forschung und/oder Lehre, die heute eine Stelle an einer Fachhochschule oder Universität antreten, kann von einer langfristigen Beschäftigungsperspektive ausgehen. Für sie gilt, sich flexibel und umfassend auf die Herausforderungen in alternativen Berufsfeldern vorzubereiten. Doch auch von denen, die auch künftig als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Hochschulen tätig sein werden, wird ein über das Fachliche hinausgehendes Kompetenzprofil erwartet: Soziale und personale Kompetenz, Methodenkompetenz sowie die universell einsetzbaren Schlüsselkompetenzen treten hinzu.


Ausgangspunkt des Modellprojekts Kompetenzentwicklung ist der Gedanke, HochschulmitarbeiternInnen möglichst schon am Anfang ihrer Tätigkeit in die Lage zu versetzen, die eigenen Kompetenzen realistisch einzuschätzen, berufliche Entwicklungsziele zu definieren und selbstgesteuert Angebote zu planen und auszuwählen, die bei der langfristigen Kompetenzentwicklung hilfreich sind. Im Zentrum steht hierbei das Instrument Kompetenzprofil: Diese Checkliste umfasst die für die Tätigkeit als HochschulmitarbeiterIn wichtigsten Kompetenzen. Anhand des Kompetenzprofils beschreiben junge HochschulmitarbeiterInnen zunächst ihr gegenwärtiges Kompetenzprofil sowie ihre Entwicklungsziele. Im nachfolgenden Schritt wählen sie dann gezielt Maßnahmen und Angebote aus, die sie zu ihrer eigenen Kompetenzentwicklung einsetzen möchten.


Workshopsequenz

Eingeleitet wird dieser Prozess von einer Workshopsequenz, in der die jungen HochschulmitarbeiterInnen in Forschung und/oder Lehre in einer interdisziplinären Gruppe zusammenkommen, einen Überblick über die vielfältigen Angebote zur Kompetenzentwicklung erhalten und sich über ihre individuellen Entwicklungsziele austauschen. Die Workshopteilnehmenden lernen konkrete Möglichkeiten kennen, die Unterstützung anderer Personen für die eigene Kompetenzentwicklung zu nutzen. Hierbei stehen (1) kollegiale Netzwerke von HochschulmitarbeiterInnen, (2) die Vorgesetzten, (3) hochschuldidaktische Berater/Coaches oder MentorenInnen im Vordergrund. Im Laufe des Modellprojekts werden die Elemente der Workshopsequenz durch die Servicestelle LehreLernen erarbeitet und erstmals umgesetzt. Eingeladen sind hierzu junge HochschulmitarbeiterInnen in Forschung und/oder Lehre aller Thüringer Hochschulen. Begleitet wird dieser Entwicklungsprozess durch qualitative und quantitative Erhebungen des Universitätsprojekts Lehrevaluation. Weitere Informationen zur Workshopsequenz finden Sie hier.

Projekt Kompetenzprofil
Das Universitätsprojekt Lehrevaluation erforscht die berufliche Situation junger wissenschaftlicher Mitarbeiter/-innen an Hochschulen. Ziel ist es, Konzepte und Unterstützungsangebote für den "Arbeitsplatz Hochschule" zu entwickeln.

Ein erstes Ergebnis dieser Arbeit ist das "Kompetenzprofil". Mit dem Kompetenzprofil können junge wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen den aktuellen Stand und künftige Entwicklungslinien ihrer berufsbezogenen Kompetenzen einschätzen. Vor diesem Hintergrund lassen sich konkrete Schritte zur zielorientierten Weiterentwicklung (Besuch von Workshops, Fachtagungen, Arbeit an Publikationen, …) auswählen, planen und umsetzen.

Kompetenzprofil zur Selbst- und Fremdeinschätzung berufsbezogener Kompetenzen

Unsere Studien belegen, dass die Kompetenzentwicklung an der Hochschule vor allem selbstgesteuert erfolgt. Doch auch auf kollegialer Ebene (in Netzwerken von jungen wissenschaftlichen Mitarbeitern/innen), im Austausch mit den Vorgesetzten oder mit Beratern (Coaching, Supervision oder informelle Beratung) ergeben sich wichtige Impulse für die berufliche Weiterentwicklung am "Arbeitsplatz Hochschule". Für vier "Einsatzkontexte" haben wir beispielhaft Ideen zusammengestellt, wie das Kompetenzprofil eingesetzt werden kann.

Einsatzkontexte Kompetenzprofil
Kurzbericht Studie zum "Arbeitsplatz Hochschule"

Das Kompetenzprofil und seine Einsatzkontexte sind Gegenstand laufender Entwicklung. Im Vordergrund unserer Studien steht derzeit die Frage, wie Lehrveranstaltungsevaluation als Instrument zur Kompetenzentwicklung in das Konzept integriert werden kann.

Online-Befragung zum Weiterbildungsbedarf des Personals in Lehre & Forschung
Von August bis Dezember 2005 hat das Universitätsprojekt Lehrevaluation eine Thüringenweite Befragung der wissenschaftlichen Mitarbeiter/-innen in Lehre und Forschung durchgeführt. 204 Personen aus allen Hochschulen beteiligten sich an der vom Innovationsfonds des Freistaats Thüringen geförderten online-Befragung zum Stand der Weiterbildung. Im Blickpunkt standen die drei Kompetenzbereiche
  • fachliche Kompetenz
  • didaktische Kompetenz
  • Management-/Führungskompetenz
Die Ergebnisse belegen, dass die bestehenden Angebote zur Kompetenzentwicklung junger Hochschulmitarbeiter/-innen inhaltlich, zeitlich und konzeptionell mehr in den Arbeitsalltag an der Hochschule integriert werden sollten, um eine stärkere Wirksamkeit der Maßnahmen zu erreichen. Den Ergebnisbericht finden Sie hier:

Kurzbericht Online-Bildungsbedarfanalyse

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